Counter Narco-Terrorism Alliance
 

Der CIA-geleitete Krieg in Afghanistan wird wieder aufgenommen.


2017-10-23

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Nach der Ankündigung der neuen Strategie für Süd-Asien durch Präsident Trump, und gemäß unseren Quellen aus dem Umfeld der amerikanischen Nachrichtendienste, werden die Streitkräfte der USA ihre Offensiven gegen die Aufständischen respektive die Taliban in Afghanistan verdoppeln. Das Pentagon spricht dabei von einem Spezialeinsatz unter dem Begriff „Surge“, was als plötzlicher Vorstoß verstanden werden will.

Die zahlreichen amerikanischen Spionage- und NOC-Aktivitäten (Non-Official Cover – Agenten ohne offizielle Deckung der USA) werden verstärkt. Zudem werden die CIA und die amerikanischen Nachrichtendienste die Anzahl ihrer afghanischen Spitzel vervielfachen und die Einsätze in ganz Afghanistan maximieren. Dies verlangt, dass auch die Official Cover Spies der CIA (OCS Official Cover Spy – offizielle Agenten im Auftrag und mit dem Schutz der USA) verstärkt werden. Kommt hinzu, dass das Pentagon und die amerikanischen Nachrichtendienste ihre Manöver nicht nur in Afghanistan ausüben, sondern auf Süd-Asien ausdehnen werden. Die Drohnen- und „Global Hawk“-Flüge (Langstrecken-Aufklärungsdrohne) sollen verdreifacht werden – mit anderen Worten soll dem Treiben der Aufständischen und den Taliban mit technischer Kriegsführung Einhalt geboten werden.

Unseren Quellen gemäß wird der CIA-geleitete Krieg gegen die Aufständischen und die Taliban intensiviert, da diese Gruppierungen wieder erstarkt sind und sich die Anzeichen verdichten, dass das Regime in Kabul kollabieren könnte – sollte die CIA nicht eingreifen. Offensichtlich werden etwa 50% des Landes von den Aufständischen kontrolliert. Kommt hinzu, dass Russland und der Iran den Afghanen große Geldmengen zukommen lassen um Hassnachrichten zu verbreiten, sowie Spruchbänder und Plakate gegen die afghanische Regierung, die NATO-Koalition und alle sunnitischen Muslime in Afghanistan aufzuhängen.

Unterdessen versucht der Pakistani Inter Service Intelligence (ISI) die Friedensentwicklung in diesem Prozess zu unterbinden. Mit dem Wissen, dass der Krieg in Afghanistan alles andere als beendet ist, sieht sich das Land vier Arten des Krieges gegenüber:

  1. Krieg der Extremisten
  2. Krieg der Stämme
  3. Glaubenskrieg
  4. Krieg der CIA

Tatsächlich ist der Krieg der Extremisten die Gegenmaßnahme zum Krieg der CIA – und umgekehrt. Für die Extremisten gibt es wenig Raum zu expandieren, mit der Ausnahme einiger Widerstandformationen des Narco-Terrorismus, einflussreicher Gruppierungen und der Dschihadisten, welche sich als Glaubenskrieger darstellen. Bedauerlicherweise wird dieser „Krieg in Gutem Glauben“ in Afghanistan – wegen der Stammeskriege, der Glaubenskriege zwischen den Religionen und besonders jenem zwischen den Schiiten und Sunniten – lange andauern.

Diese Kriege und Feindseligkeiten bringen Afghanistan wieder einmal zurück zu seiner alten, unnötigen Geschichte der Kriege. Gemäß einer Beurteilung der Counter-Narco-Terrorismus Allianz Deutschland macht sich unter den Afghanen langsam die Erkenntnis breit, dass der Iran die Schiiten und Saudi Arabien die Sunniten alimentieren, um sie gegeneinander aufzubringen. Die Aufständischen und die Taliban hingegen sind nicht mehr das, was sie einmal waren: Heute unterstützen vielmehr andere Länder entweder die Schiiten oder die Sunniten in ihrer Gewaltbereitschaft, um gegenseitig Unruhe zu stiften – auf afghanischem Boden.

Was einmal die Taliban Extremistenorganisation war, ist heute vor allem noch ein Mythos. Die Erinnerungen an diesen Mythos werden jedoch gegen die afghanische Bevölkerung, die Amerikaner und die Weltengemeinschaft eingesetzt, um die von Saudi Arabien, Pakistan und Iran geführten Aktivitäten, den „Weltkrieg“ zwischen dem schiitischen und sunnitischen Islam, zu verstecken.

Um sich aus dieser Zwickmühle zu befreien und um das Land auf den richtigen Weg zur politischen Stabilität, nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung, gesteigerte Sicherheit und souveränen Staat zu bringen, müsste die afghanische Regierung folgende Punkte einrichten:  

  1. Gemeinschaftliches Anti-Drogen-Team
  2. Gemeinschaftliches Team zur Bekämpfung des Schwarzmarktes
  3. Gemeinschaftliches Team zur Bekämpfung und dem Einzug von illegalen Waffen
  4. Gemeinschaftliches Grenzwach-Team, um den grenzüberschreitenden Terrorismus, das Schmuggeln von illegalen Drogen und Betäubungsmittel und den Schwarzgeldfluss einzudämmen
  5. Verantwortlicher Einsatz und faire Verteilung aller an Afghanistan gerichtete Hilfsmassnahmen, um das Leben aller Bürger zu verbessern; Sunniten, Schiiten und andere.

Es wirkt geradezu so, als ob der afghanische Präsident nicht willens ist, diese Punkte umzusetzen, weil er und seine Regierungsmitglieder mit der Drogenmafia, dem Schwarzgeldhandel, dem illegalen Waffenhandel und dem grenzüberschreitenden Terrorismus verbandelt sind. Sollte der afghanische Präsident dies nicht ändern, wird das Land weiterhin und wird die afghanische Erde weiterhin die Arena für die Machtspiele der Nachbarländer und anderen regionalen Kräften sein.

Um zumindest ansatzweise der amerikanischen Strategie entsprechen zu können, werden Amerikaner und Afghanen Gegenkräfte auf den unterschiedlichsten Ebenen aufbauen müssen, um die Aufständischen, deren Zufluchtsstätten und Unterstützer in der Region auszumerzen.


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